Vorbild des Monats: Erika Keller |
Talentschmiede seit 40 Jahren
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Bad Wildungen. Seit Jahrzehnten fördert Erika Keller junge Sporttalente, und seit Jahrzehnten sammeln ihre Schützlinge Bestleistungen und Titel auf lokaler, überregionaler und sogar auf internationaler Ebene. Für ihr beispielhaftes Engagement wurde die Bad Wildungerin im Juli mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Erika Keller gilt als die Mutter der Leichtathletiksparte des TV Friedrichstein. Mit Zielstrebigkeit und Weitsicht hat sie die Leichtathletikabteilung nach vorne gebracht und dabei immer die Interessen des Vereins im Auge behalten. Der Einsatz über viele Jahrzehnte war auch immer mit persönlichem Verzicht verbunden, umso mehr, als sie in unterschiedlichen Gremien den TV Friedrichstein vertreten hat.
Von der Gründung der Leichtathletikabteilung bis 1977 war Erika Keller deren Leiterin und setzt sich bis heute als ehrenamtliche Trainerin für die jungen Sportlerinnen und Sportler ein. Keller gilt als Trainerin von hoher fachlicher Kompetenz, die ihren Schützlingen Regeln aufstellt, die auch eingehalten werden müssen.
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Fördert seit 40 Jahren Sporttalente: Erika Keller aus Bad Wildungen ist Vorbild des Monats.
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Könner des Monats: Friedhelm Blumberg
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Einzigartige Modellbaulandschaft
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Burgwald-Ernsthausen. Friedhelm Blumberg hat eine Leidenschaft: (Modell-)Eisenbahnen. Gemeinsam mit seinem Kumpel Karl Bubenheim hat der Ernsthäuser im Garten hinter seinem Wohnhaus an der Hauptstraße in den vergangenen Jahren eine Eisenbahnlandschaft erbaut, die in der Region ihresgleichen sucht. Seit Juli ist die Anlage für Besucher zugänglich, denn Blumberg hat mit seiner Frau ein Ausflugslokal eröffnet. Von dessen Terrasse aus haben Besucher einen perfekten Blick über die Modellbaulandschaft. Aber auch aus der Nähe dürfen sich Gäste davon überzeugen, dass Blumberg und Bubenheim echte Könner sind:
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Friedhelm Blumberg und seine riesige Eisenbahnlandschaft.Foto: Fuhr
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Gestalter des Monats: Dr. Klaus Waskowiak
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Unermüdlicher Einsatz für das Rathaus
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Frankenberg. In einer großen Gemeinschaftsleistung haben die Frankenberger Bürger vor 500 Jahren ihr Rathaus erbaut. Zum Jubiläum hat Bürgermeister Christian Engelhardt auch die dringend notwendige Sanierung des Frankenberger Wahrzeichens zu einer Gemeinschaftsaktion erklärt. Bereits im November 2007 ist auf Engelhardts Initiative der Verein „Lebendige Altstadt" gegründet worden.
Viele Ehrenamtliche haben sich seitdem darum bemüht, Spenden für die Sanierung zu sammeln. An vorderster Front stand dabei von Beginn an der zweite Vorsitzende des Vereins, Dr. Klaus Waskowiak. Unermüdlich hat er sich für die Spendenaktion eingesetzt, durch die bislang insgesamt mehr als 210 000 Euro zusammengekommen sind. Weil Waskowiak in der Stadt ein hohes Ansehen genießt und viele Kontakte hat, war er für den Verein gerade bei vielen Firmen eine Art „Türöffner". Waskowiak habe ganz besonderes Engagement gezeigt, betont Bürgermeister Engelhardt. „Er hat sich sehr viel Zeit genommen, den Spendern das Anliegen nahe zu bringen", sagt der Verwaltungschef. Ein Großteil der Spenden gehe auf Waskowiaks Einsatz zurück.
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Dr. Klaus Waskowiak hat die Spendenaktion für die Rathaussanierung durch seinen Einsatz maßgeblich vorangetrieben.Fotos: Hörl/Fuhr
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Einsteiger des Monats: Dr. Reinhard Kubat
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Überraschender Sieg für Kubat
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Waldeck-Frankenberg. Noch Anfang des Jahres, als der Frankenauer Bürgermeister Dr. Reinhard Kubat bei der SPD ins Boot stieg, glaubte er wohl selbst höchstens an eine achtbare Niederlage: Die SPD steckte noch tief im Desaster ihrer verlorenen Landtagswahl. Doch dann schaffte Kubat am 5. Juli im Wettbewerb mit Friedrich und Linken-Kandidatin Heidemarie Boulnois den Einzug in die Stichwahl.
Und am 19. Juli wendeten die Wähler in Waldeck-Frankenberg das Blatt deutlich zugunsten Kubats: 54,3 Prozent für den von SPD und Grünen getragenen Kandidaten, 45,7 Prozent für seinen Konkurrenten Klaus Friedrich, der zunächst als großer Favorit gehandelt wurde und im ersten Durchgang am 5. Juli mit 49,7 Prozent nur denkbar knapp an der absoluten Mehrheit gescheitert war.
Ein begeisterter Empfang wurde dem designierten Landrat noch am Wahlabend in der Kellerwaldhalle bereitet.
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Dr. Reinhard Kubat reckt die Arme zum Wahlsieg. Archiv-Foto: nv
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Stimmungsmacher des Monats: Hans Kurylas
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Stimme des Sees
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Frankenau-Altenlotheim. Nicht länger jammern, sondern juristische Wege finden: Mit diesem Vorsatz machte sich Hans Kurylas aus Altenlotheim Anfang Juli ans Aktenstudium. „Ich will die Stimme des Edersees sein", erklärte der 68-Jährige. Um das Austrocknen des Edersees zu verhindern, hat er im Juli eine Verfügung gegen das Wasser- und Schifffahrtsamt in Hannoversch Münden beantragt.
Die wurde zwar kürzlich abgelehnt, aufgeben will Hans Kurylas aber nicht. „Ich habe viele Jahre lang als EU-Beauftragter Entwicklungshilfe in fernen Ländern geleistet", erklärt er, „jetzt ist die eigene Heimat dran." Ein Klageverfahren gegen die Bundesrepublik läuft noch, weitere juristische Schritte hat er bereits angedacht. Dabei beruft er sich nicht nur auf die Gesetzsammlung für die königlichen preußischen Staaten von 1905, sondern inzwischen auch auf den Naturschutz. „Ich habe dem Edersee versprochen, dass er wieder gesund wird", sagt Kurylas, „und das werde ich auch halten."(resa)
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Hans Kurylas mit Fotosammlung
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