Von „Dirty Dancing" bis zum „King of Pop": Tanz- und Sketch-Show begeistert
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Licht aus, Spot an: Wenn die Meineringhäuser Kirmesburschen ihr Showprogramm abspulen, ist in der Walmehalle kein Stuhl mehr frei. Das Spektakel zum Abschluss der Kirmes hat Tradition.
Korbach-Meineringhausen. Mit rund 500 Besuchern ist die Walmehalle mal wieder brechend voll. Alle Blicke sind auf die Bühne gerichtet. Dort folgen die Nummern Schlag auf Schlag: Egal ob Moderator Rolf Wilke Dirty Dancing, die Village People, eine kuriose Gerichtsverhandlung oder nicht ganz keusche Mönche ankündigt kurze Zeit später tobt der Saal.
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Hohe Erwartungen
Die Showeinlagen zum Kirmes-Abschluss sind mittlerweile gute Tradition, die Kirmesburschen und Mädels aus Meineringhausen echte Profis auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Mit Highlights aus bekannten Musicals oder sogar einem ganzen Theaterstück begeisterten sie in den vergangenen Jahren ihr Publikum. „Wir denken uns jedes Jahr etwas Neues aus", sagt Jorien Oehl. Die Erwartungen sind dementsprechend hochgesteckt. Doch auch mit ihrer „Comedy- und Dance-Show" treffen die jungen Leute an diesem Montag voll ins Schwarze.
Schon der Auftakt gerät furios: Unter dem Motto „Africa Dance" verbreiten die Burschen und Mädels exotisches Flair und stellen von Anfang an mit schweißtreibenden, fast schon akrobatischen Leistungen klar: „Yes, we can dance." Später beweisen die Meineringhäuser: Michael Jackson, der „King of Pop", ist einfach unsterblich.
Selbst die anspruchsvolle Hebefigur aus dem Patrick-Swayze-Streifen „Dirty Dancing" gelingt fast originalgetreu. Zwischen den Tänzen schnappt auch das Publikum nach Luft, wenn nämlich bei krachledernen Sketchen, angereichert mit augenzwinkernden Anspielungen aufs Dorfgeschehen, kein Auge mehr trocken bleibt.
Hinter den Kulissen der Show muss alles wie am Schnürchen laufen. „Wir haben hinter der Bühne alles bereitgelegt und jeder weiß, wo er was findet", sagt Jorien Oehl. Jeder Handgriff sitzt. Wenn Rolf Wilke seine Ansage beendet hat, stehen die Darsteller, in Windeseile in neue Kostüme geschlüpft, schon wieder vor dem Publikum. Kaum zu glauben, dass am dritten Kirmestag noch so viel Kondition in den Beinen steckt.
Wochenlang haben die derzeit 20 Meineringhäuser Burschen und Mädels das gut zweistündige Programm einstudiert, Kostüme geschneidert und Kulissen gebastelt. Die Mühe lohnt sich: „Wir machen es gerne. Und wenn wir das Publikum applaudieren hören, dann wissen wir auch, wofür wir es machen", sagt Jorien, wohl wissend, was des Künstlers wahrer Lohn ist. Und wenn für die Vereinskasse noch der eine oder andere Euro überbleibt, dann ist das ja auch nicht schlecht. |
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