Stimmungsmacher des Monats: Jürgen Lehmann
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Rhythmus purer Lebensfreude
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Bad Wildungen. Wo sie hinkommen, steigt die Stimmung, und deshalb wird die Wildunger Batteria „Sempre Samba" immer häufiger zu Veranstaltungen im Landkreis und über dessen Grenzen hinaus engagiert. Alle zwei Jahre, beim Fest der Begegnung, laden die Sambistas aus der Badestadt befreundete Gruppen aus Deutschland und Europa ein, ein Festival brasilianischer Rhythmen zu feiern. 2009 war es wieder so weit, und obwohl Petrus dieses Mal nicht hundertprozentig mitspielte, ließen sich Tausende von Akteuren und Besuchern den Spaß nicht verderben, allen voran der „Vater" des Festivals und Gründer von Sempre Samba, Jürgen „Lemmi" Lehmann. (su)
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„Lemmi" Lehmann, Gründer und Leiter von Sempre Samba, in seinem Element vor seiner Batteria beim fünften Festival brasilianischer Rhythmen in Nordhessens Kurmetropole.
Foto: Matthias Schuldt/Archiv
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Durchtanzen, egal was von oben kommt
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Sambafestival gestern Abend eröffnet
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Bad Wildungen. „Wir halten durch, egal was von oben kommt oder nicht kommt." Moderator „Marquinhos" gab die Parole aus und das Publikum zog von der ersten Sekunde an mit „Lemmi" Lehmann und seiner Batteria mit.
„Eigentlich ist es doch Sambawetter", meinte Bürgermeister Volker Zimmermann zur Begrüßung, während dem einen oder anderen Wildunger gestern angesichts teils heftiger Schauer der lokale Kalauer vom „Fest der Beregnung" wieder in den Sinn gekommen sein mag. Wen stört’s schon. Zimmermann wünschte den Besuchern von nah und fern drei rauschende, von Rhythmen geprägte Tage, „und Sambistas tanzen ohnehin, bis der Arzt kommt und sind dann so schweißnass, dass ihnen das Wasser vom Himmel gar nichts ausmacht."
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Die doppelten Sambistas: Regen hin, Wolken her, Sempre Samba heizte sofort ein.Foto: Schuldt
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Der Rathauschef dankte besonders dem Chef von „Sempre Samba", Jürgen „Lemmi" Lehmann, für dessen Einsatz beim inzwischen fünften internationalen Festival „Sambad Wildungen". Ohne den Leiter der Gruppe sei das Ganze nicht denkbar, betonte Zimmermann.
Hans-Martin Lötzer, Vorsitzender des Aktionsbeirates der Arbeitsgemeinschaft Wildunger Wirtschaftsförderung, begrüßte die Gäste ebenfalls. Er würdigte den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer um Lemmi Lehmann und die AWWiN, die in Zusammenarbeit mit dem Wildunger Bauhof das Festival zum Leben erwecken.
1150 Aktive tummeln sich seit gestern bis zum Sonntag auf den fünf Bühnen an der Brunnenallee, mehr als 50 Gruppen aus Deutschland, Europa und sogar Südamerika. Traditionell bestritten die Gastgeberinnen und Gastgeber von Sempre Samba den Auftakt auf der Bühne und legten gleich richtig los, dass kein Fuß im Publikum ruhig blieb. Da machte es überhaupt nichts, dass der eigentlich engagierte Sänger für ein Stück im Stau bei Göttingen feststeckte. Die Wildunger Sambistas übernahmen den Vokalpart einfach mit und heimsten üppig Applaus von ihren Zuhörerinnen und Zuhörern vor der Bühne ein. Heute geht es munter weiter und wenn man den Meteorologen glauben darf, bleibt’s zwar frisch, aber die meiste Zeit auch trocken.
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