Gestalter des Monats: Stefan Schulte


Schulte – „Manager der Region"


Frankenberg. Stefan Schulte ist die personifizierte Region Burgwald-Ederbergland, obwohl er seine Wurzeln in Menden im Sauerland hat. Seit November 1995 arbeitet er als Regionalmanager. Die Entwicklung der Region unter Beachtung ökologischer Gesichtspunkte, dafür tritt der diplomierte Biologe ein. Und dies mit Erfolg. Offensichtlich wird die Entwicklung alle zwei Jahre bei der Regionalschau, die Stefan Schulte organisiert. Mehr als 10?000 Besucher informierten sich im September bei der achten Burgwaldmesse in Frankenberg über die Region: über Tourismusprojekte, Initiativen und über die Wirtschaftskraft im Burgwald und im Ederbergland.

Für Schulte war es die siebte Burgwaldmesse, für die er verantwortlich war. „Bei der ersten Messe im Jahr 1995 habe ich mich dem damaligen Vorsitzenden Adam Daume im Bierzelt vorgestellt." Unter den 48 Bewerbern entschied sich die Entwicklungsgruppe Region Burgwald, der sich im vergangenen Jahr die
Regionalmanager Stefan Schulte
Kommunen des Ederberglandes anschlossen, für den Mann, der zu den Gründungsmitgliedern der Grünen zählte. Für die erste Grüne-Bundestagsfraktion saß Schulte auch von 1985 bis 1987 im Bundestag. „Die Arbeit als Regionalmanager ist vielseitig, die Ergebnisse können sich sehen lassen", sagt er und macht keinen Hehl daraus, dass die Burgwaldmesse sein „Kind" ist. Und das hat der „Gestalter des Monats" ganz gut groß gezogen. (rou)

Klimaschutz im Fokus der Regionalschau


Mit viel Erfahrung


Frankenberg. Inhaltlicher Schwerpunkt der Burgwaldmesse war das Thema Klimaschutz. Mehr als 10 000 Besucher strömten laut Veranstalter am Wochenende auf das Messe-Gelände auf der Frankenberger Wehrweide.

Frankenberg. Das schwüle Wetter am gestrigen Sonntag sorgte in Kombination mit den Festzelten dafür, dass die Messe-Besucher einen ganz persönlichen Eindruck zum Thema Klimawandel erhielten: Denn selbst im Schlendergang durch die Gänge zwischen den mehr als 200 Ständen lief bei den Gästen schnell der Schweiß.

Die Mitarbeiter der Aussteller ließen sich vom drückenden Wetter nichts anmerken – das Geschäftsklima war gut. Unzählige Beratungsgespräche mit investitionswilligen Messe-Besuchern wurden geführt. Credo der Aussteller bei der Sonderausstellung zum Thema Energie-Effizienz:
Urlaub vor der Haustür: Am gemeinsamen Stand von Nationalpark und Naturpark Kellerwald-Edersee informierten sich die Besucher der Burgwaldmesse über Tagesausflüge und Veranstaltungen. Sanften Tourismus zu fördern – das ist erklärtes Ziel der Entwicklungsgruppe Region Burgwald-Ederbergland, die die Burgwaldmesse veranstaltet.Fotos: Johannes Fuhr
Frankenberg. Das schwüle Wetter am gestrigen Sonntag sorgte in Kombination mit den Festzelten dafür, dass die Messe-Besucher einen ganz persönlichen Eindruck zum Thema Klimawandel erhielten: Denn selbst im Schlendergang durch die Gänge zwischen den mehr als 200 Ständen lief bei den Gästen schnell der Schweiß.

Die Mitarbeiter der Aussteller ließen sich vom drückenden Wetter nichts anmerken – das Geschäftsklima war gut. Unzählige Beratungsgespräche mit investitionswilligen Messe-Besuchern wurden geführt. Credo der Aussteller bei der Sonderausstellung zum Thema Energie-Effizienz: Wer in energetisch sinnvolle Haussanierungen investiert, leistet nicht nur einen Beitrag für die Umwelt, sondern kann damit langfristig auch Geld sparen. Wer bauen oder sanieren will, traf bei der Burgwaldmesse alle nötigen Ansprechpartner: Ob Ofenbauer, Fensterhersteller, Malerbetrieb, Kreditinstitut oder Treppenbauer – die Regionalschau verdeutlichte, wie leistungsstark die heimische Wirtschaft ist. Zumal viele der Aussteller innovative Produkte vorstellten, die die jeweiligen Firmen selbst entwickelt haben.

Aber nicht nur (potenzielle) Bauherren und Haussanierer kamen bei der Messe auf ihre Kosten. Denn die mehr als 200 Aussteller stellten einen Querschnitt durch die heimische Wirtschaft, die Vereine, Verbände und die Kommunen dar. So warben beispielsweise Städte und Gemeinden um Tagesgäste, Vereine gestalteten das Kultur-Programm im Gastronomie-Zelt und auch Dienstleistungsbetriebe verschiedener Branchen stellten ihre Angebote vor.

Nicht nur in den fünf Zelten wurde den Besuchern einiges geboten: Auf dem Außengelände präsentierten sich unter anderem Auto- und Landmaschinenhändler. Ein wenig Pfingstmarkt-Atmosphäre verbreiteten Zuckerbude und Kinderkarrussell. – Die Burgwaldmesse fand in diesem Jahr zum achten Mal statt. Erstmals waren Aussteller aus den neuen Mitgliedskommunen der Entwicklungsgruppe im Ederbergland mit dabei.

Dass es die Veranstalter mit dem Thema Umweltfreundlichkeit ernst nehmen, zeigten sie, indem sie die CO2-neutrale Anreise belohnten: Wer mit dem Fahrrad kam, erhielt freien Eintritt. Auch die Anreise mit der Bahn wurde mit Freikarten belohnt.

Regionalmanager Stefan Schulte zog gestern Abend eine positive Bilanz. „Vor allem am Sonntag war der Besucherzuspruch sehr gut", sagte er gegenüber der FZ. Er habe bereits mit vielen Ausstellern gesprochen, berichtete Schulte: „Und die sind sehr zufrieden – eine runde Sache." In einem Fragebogen wollten die Veranstalter von den Besuchern wissen, welche Schulnote sie der Burgwaldmesse geben würden. „Nach der ersten Auswertung liegt der Schnitt zwischen 1 und 2, damit können wir sehr zufrieden sein", erklärte Schulte.

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