Vorbild des Monats: Dr. Ecke Tammen |
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Bad Arolsen. Notärzte sind es gewohnt, Leben zu retten sie tun es regelmäßig und sie tun es mit Leidenschaft, mit vollem Einsatz.
Vollen Einsatz gab Dr. Ecke Tammen auch im Mai 2009, als er zu einem Notfall in Korbach gerufen wurde. Eine knappe Stunde lang kämpfte er mit seinem Team um das Leben von Niculae Balaneanu. Niculae hatte einen Herzinfarkt erlitten, doch genau wissen konnte Dr. Tammen das nicht, als er im Badezimmer in der Arolser Landstraße auf dem Boden über dem bewusstlosen Mann kniete.
Dass es Niculae heute wieder gut geht, er sein Leben viel bewusster und entspannter angeht als vor dem Rettungseinsatz von Ecke Tammen, hat er vor allem dem Arzt und seinem professionellen Team zu verdanken.
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Dr. Ecke Tammen rettete am 14. Mai 2009 das Leben des herzkranken Niculae Balaneanu. Archivfoto: Pfannstiel
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Könner des Monats: Wolfgang Behle
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Korbach-Goldhausen. Das Gold im Eisenberg hat nichts von seiner Attraktivität eingebüßt: Lockte der Korbacher Hausberg bis ins 17. Jahrhundert Abenteurer und Goldsucher an, so ist er heute Anlaufpunkt für Besucher, die sich über die Geschichte des Bergbaus informieren wollen. Im April wurde inzwischen die siebte Besuchersaison eröffnet.
Dies ist das Verdienst des Vereins „Historischer Goldbergbau Eisenberg". Dessen Vorsitzender Wolfgang Behle und sein Team haben seit der Vereinsgründung im Jahr 2002 mit großem Engagement dafür gesorgt, dass die größte historische Goldlagerstätte Deutschlands wieder von sich reden macht und für Gäste und Einheimische zugänglich ist.
Mit der Eröffnung des Besucherbergwerks 2004 sind am Eisenberg erneut goldene Zeiten angebrochen. Zug um Zug ist von vielen Helfern ein Teil des 20 Kilometer langen Stollensystems und das Zechenhaus wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Der Lohn für die Mühen: rund 2000 Besucher pro Saison.
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| Wieder goldige Zeiten am Eisenberg bei Goldhausen: ein Verdienst von Wolfgang Behle (Bild) und dem Team des Vereins „Historischer Goldbergbau Eisenberg". Foto: Kleine |
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Gestalter des Monats: Prof. Dr. Diethelm Bienhaus
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Frankenberg. Als Dozent der Berufsakademie in Frankenberg unterrichtet Dr. Diethelm Bienhaus Studenten und darf dafür künftig die Bezeichnung „Professor" führen. Das hessische Wissenschaftsministerium berief den Battenberger, obwohl er an keiner Universität habilitiert hat. Im Gegensatz zu den an Universitäten durch Habilitationen erworbenen Professorentiteln darf Bienhaus die Bezeichnung nur so lange führen, wie er an der BA lehrt.
Bienhaus interessiert sich für die Forschung, unterrichtet zugleich aber auch gerne. Deshalb hatte er auch eine Anstellung an der Universität Kassel und damit die Möglichkeit zur Habilitation ausgeschlagen.
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Prof. Dr. Diethelm Bienhaus doziert seit dem Jahr 2005 an der Berufsakademie in Frankenberg. Foto: Rouven Raatz
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Einsteiger des Monats: Katrin Biebighäuser
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Battenberg-Laisa. Das Leben auf dem Land kann auch Jugendlichen eine Zukunft bieten davon ist Katrin Biebighäuser überzeugt und dafür engagiert sie sich. Sie ist neue Vorsitzende des Bundes der deutschen Landjugend, dem rund 100 000 Jugendliche aus ganz Deutschland angehören. Die 26-jährige Laisaerin hat in der Kindertanzgruppe des Laisaer Heimatvereins mit dem Volkstanz begonnen und wechselte als Jugendliche in die Trachtengruppe.
„Ich werde dafür kämpfen, dass überall in Deutschland gute Landjugendarbeit erhalten und gefördert wird, damit junge Menschen in ländlichen Regionen eine Zukunft haben. Gerne möchte ich mit meinem Engagement der Landjugend all das zurückgeben, was sie mir gegeben hat", sagt sie über ihr Engagement. Ihr Ziel ist es, die Wertschätzung von ländlicher Jugendarbeit in Gesellschaft und Politik zu verbessern. (da)
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Katrin Biebighäuser ist Vorsitzende des Bundes der deutschen Landjugend. Foto: pr
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Stimmungsmacher des Monats: Nico Lindenberg, Tobias Stummer, Christoph Böttner, Johann-Jost Dierks und Andreas M. Dos Santos
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Korbach. Trotz Zivildienst oder Studium noch ein eigenes Album veröffentlichen, das schaffen nicht viele. Die fünf Jungs von „somepeopledrown" haben es trotzdem gemacht nach zwei Jahren Arbeit an ihrem Erstlingswerk und mit eigenem Geld, das sie in die Hände genommen haben.
Ihr Album „inverted reflections" haben sie am 16. April mit einer großen Release-Party im Jugendhaus veröffentlicht und dabei nicht nur das junge Publikum restlos begeistert, sondern auch die anwesenden Verwandten, die sicherlich andere Musik gewöhnt sind. Nico Lindenberg, Tobias Stummer, Christoph Böttner, Johann-Jost Dierks und ...
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Spaß haben und verbreiten: „somepeopledrown". Foto: pr
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