Vorbild des Monats: Hella Klempert-Wilke |
Drei Jahrzehnte für den Tierschutz
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Korbach. Tierschutz hat in Korbach einen Namen: Hella Wilke engagiert sich seit über 30 Jahren für Vierbeiner, Federvieh und Co. Die hauptamtliche Leitung des Korbacher Tierheims hat die 65-Jährige jetzt abgegeben, im Tierschutzverein will sie jedoch weiter ehrenamtlich aktiv bleiben.
Wie die Jungfrau zum Kinde, so ist Hella Klempert-Wilke 1979 zum Korbacher Tierschutzverein gekommen. Der Verein stand damals vor dem Aus, das Tierheim sollte liquidiert werden. In einer letzten Jahreshauptversammlung sollte die Abwicklung in die Wege geleitet werden, so der Plan des damaligen Vorstands. Doch damit wollten sich Klempert-Wilke und ihr damaliger Mann nicht abfinden. Und ehe sie sich versah, hatte sie ihren ersten Vorstandsposten als Schriftführerin.
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Seit drei Jahrzehnten setzt sich Hella Klempert-Wilke ehrenamtlich für den Tierschutz in Korbach ein. Viele Jahre leitete sie außerdem das Tierheim in der Kreisstadt. Foto: pr
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Könner des Monats: Dr. Wolfgang Werner und Dr. Wilhelm Völcker-Janssen
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Mahnmal für Menschlichkeit
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Korbach. „Ihr Tod reißt nicht die geringste Lücke", heißt der aufwühlende wie grausame Titel der laufenden Ausstellung im Korbacher Museum. Die Exponate dokumentieren die Folgen der „Euthanasie" während der Nazi-Diktatur. Zehntausende behinderte Menschen sind dabei während des Zweiten Weltkriegs ermordet worden.
Die Ausstellung in Korbach gibt den lange vergessenen und verschwiegenen Opfern ihre Würde zurück hier bei uns im Landkreis. Über 500 Menschen mit Bezug zu Waldeck-Frankenberg hat das Forschungsteam dabei namentlich ausfindig gemacht. Zwei Jahre akribischer Arbeit stecken dahinter. Die Ausstellung ist deshalb ein herausragendes Dokument der Geschichte und Mahnmal für Menschlichkeit.
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Dr. Wolfgang Werner und Dr. Wilhelm Völcker-Janssen (r.). Foto: pr
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Gestalter des Monats: Dr. Sven Bökenschmidt, Norbert Panek und Dr. Marc Müllenhoff
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Aus Wissenschaft wird ein Erlebnis
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Bad Arolsen-Mengeringhausen (-es-). NachWaldeck-Frankenberg. Wenn Steine Geschichten erzählen, hören Geologe Dr. Sven Bökenschmidt und Geograf Dr. Marc Müllenhoff genau hin. Gut so, denn so haben sie in Waldeck-Frankenberg schon unzählige Geschichten aus vergangenen Zeiten aufgeschnappt.
In Zusammenarbeit mit Norbert Panek vom Projektbüro Geopark beim Landkreis und vielen Freunden der Geologie haben die beiden Wissenschaftler ein Projekt aus der Taufe gehoben, das Ende Januar mit einer Zertifizierung gekrönt wurde: der Geopark Grenzwelten.
Seine Geschichte begann mit der Entdeckung der Korbacher Spalte in den 60er-Jahren.
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Dr. Sven Bökenschmidt, Norbert Panek und Dr. Marc Müllenhoff sind die geistigen und organisatorischen Köpfe des Geoparks „Grenzwelten", der jüngst zertifiziert wurde. Foto: Theresa Demski
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Einsteiger des Monats: Torben Schott
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Autor und Musiker
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Lichtenfels-Goddelsheim. Mit seiner Geige holte Torben Schott beim Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert" jüngst den zweiten Platz. Der kleine Goddelsheimer ist ein sympathisches Ausnahmetalent mit Charme. „Ich habe schon ganz früh mit Musik angefangen", erinnert sich der Goddelsheimer an die musikalische Früherziehung der Korbacher Musikschule.
Danach nahm er am orffschen Spielkreis teil. Vor drei Jahren dann traute sich der damals Achtjährige an sein erstes richtiges Instrument. „Die Früherziehung war mir langweilig geworden", sagt er mit einem verlegenen Schmunzeln.
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Torben Schott. Foto: D. Schmidt
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Stimmungsmacher des Monats: Rainer W. Böttcher
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Macher in der Musikszene
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Bad Arolsen. 1954 in Arolsen geboren, begann Rainer W. Böttcher nach dem Studium in Detmold und Köln 1981 seine steile Karriere als Musiklehrer an der Christian-Rauch-Schule seiner Heimatstadt. Mit Chören und Orchestern startete er 1986 mit den Barock-Festspielen, die bis 2003 unter seiner Leitung unter der Trägerschaft des Volksbildungsrings veranstaltet wurden. Neben dem Schwerpunkt Musik an der Schule engagierte sich der Pädagoge in heimischen Ensembles. Arolser Kammerchor, Kleine Hofkapelle, Salonorchester ‚"Cappuccino", Arolser Vokalquartett oder das Kammerorchester Korbach-Bad Arolsen bereichern darüber hinaus das regionale Musikleben. (r)
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Rainer W. Böttcher in Aktion. Foto: Elmar Schulten
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