Vorbilder des Monats: Die Mitglieder des Sachsenberger Kulturkreises


Aus Ruine wird Schmuckstück

Lichtenfels - Sachsenberg. Sie hatten eine Vision: Sie wollten das alte baufällige Ackerbürgerhaus in Sachsenberg retten. „Viele hielten uns damals für verrückt", sagt Hans Papenfuß, Vorsitzender des Kulturkreises Sachsenberg. Doch die engagierten Denkmalschützer und Heimatfreunde ließen sich nicht abbringen.

Sie mobilisierten ihre Kräfte und entwarfen das Konzept

eines Kulturtreffpunktes. Sie wollten das Haus sanieren, alte Spuren dabei aber nicht verwischen, sondern pflegen und rekonstruieren. Viel Energie steckten die Sachsenberger in ihr Projekt: Vor Augen hatten sie dabei immer ein kleines Museum, das sie in den alten Mauern einrichten wollten, und einen Treffpunkt für Kunst- und Kulturschaffende und -freunde.
Die Mitglieder des Sachsenberger Kulturkreises um Gerhard Valentin und Hans Papenfuß nahmen in Wiesbaden den Hessischen Denkmalschutzpreis entgegen. Foto: pr


Könner des Monats: Walter Frosch, Jürgen Hensel und Wilhelm Saure


Glanzlicht des Skisports

Willingen. Blau wie der Himmel, weiß wie der Schnee, gelb wie die Sonne: Die Vereinsfarben des Ski-Clubs Willingen stehen für 100 Jahre Wintersport im Upland. Der Ausrichter des Weltcup-Skispringens, das die Region international bekannt gemacht hat, feierte am 18. und 19. Juni seinen runden Geburtstag mit einem Treffen ehemaliger Sportler sowie einer großen Jubiläumsgala. Wenige Tage zuvor war die umfangreiche Festschrift erschienen.

Im Zuge der Feierlichkeiten bewiesen die Skisportfreunde einmal mehr ihr Organisationstalent, das sie seit Jahrzehnten als Veranstalter großer Skispringen auszeichnet.
Stellvertretend für den SCW nominiert (v. l.) : Die Präsidenten Walter Frosch, Jürgen Hensel und Wilhelm Saure. Foto: vmg-grafix.de

Gestalter des Monats: Heimat- und Kulturverein Berndorf


Einsatzfreude über Jubelfest hinaus

Twistetal-Berndorf. Ihre weinroten Schirme konnten die Frauen und Männer vom Heimat- und Kulturverein Berndorf zum Schutz gegen die Sonne aufspannen. Sonne und guter Besuch belohnten die Akteure hinter und vor den Kulissen für großen Einsatz für die 1150-Jahr-Feier.

Das Engagement des Vereins unter Vorsitz von Rolf Dornseif und das von vielen Helfern hat zum Erfolg des Festes beigetragen, bei dem altes Handwerk, bäuerliches Leben, kulturelles Treiben und vieles mehr in einem „stehenden Festzug" und auf verschiedenen Bühnen sehr anschaulich dargestellt wurden.

Chronik, Kalender, Bilderausstellungen und Filmvorführungen rundeten das vielseitige Angebot ab. (ah)
Vorbereitungen auf die 1150-Jahr-Feier in Berndorf, v. l.: Kassiererin Hiltrud Emde, stellvertretender Vorsitzender Jürgen Buniak, zweiter Kassierer Manfred Emde, zweite Schriftführerin Beate Freitag, erste Schriftführerin Daniela Wilke und Vorsitzender Rolf Dornseif. Foto: Elmar Schulten

Einsteiger des Monats: Anne Schäfer


Die junge Küsterin

Frankenberg - Rengershausen. Sie ist erst 14 Jahre alt – und trotzdem bereit, Verantwortung zu übernehmen und sich in der Kirchenarbeit zu engagieren. Anne Schäfer hat das Amt der Küsterin in Rengershausen übernommen.

Sie ist selbst erst Konfirmandin, übernimmt aber nun eine wichtige Rolle in der Kirchengemeinde. Künftig läutet sie die Glocken bei außergewöhnlichen Ereignissen, zündet die Kerzen auf dem Altar an, tauscht die Paramente im Kirchenjahr oder begrüßt die Gottesdienstbesucher. Als Küsterin ist Anne Schäfer in den Kirchenalltag, aber auch in die Feierlichkeiten eingebunden.

Die Konfirmandin steigt nicht nur als Küsterin ein, sondern bereichert die Gemeinde auch als Mitglied des Rengershäuser Kirchenchores. (sr)
Anne Schäfer (14) ist Küsterin in Rengershausen. Foto: sr

Stimmungsmacher des Monats: Frank Bumke und Hartmut Foertsch


Junge Musiker aus aller Welt

Bad Arolsen. Den Uniformrock haben General Hartmut Foertsch und der ebenfalls pensionierte Offizier Frank Bumke zwar schon vor geraumer Zeit abgelegt, ihr Engagement für das gesellschaftliche, insbesondere das kulturell Leben blühte allerdings auf: Das sechste Internationale Jugendmusikfestival in Bad Arolsen zeigt, dass Musiker aus verschiedenen Kulturen gemeinsam ein bereites Publikum gewinnen können.

2000 dachte Foertsch, der selbst Geige spielt, dass in Bad Arolsen noch etwas für junge Leute geboten werden muss. In den beiden Musiklehrern und international erfahrenen Ensembleleitern Rainer W. Böttcher und Werner Sostmann von der Christian-Rauch-Schule fand er einsatzfreudige Mitstreiter.
Frank Bumke und Hartmut Foertsch organisieren das Internationale Jugendmusikfestival. Foto: Elmar Schulten

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