Vorbilder des Monats: Christian Spieß, Alexander Sohn und Robert Czyply |
Retter nach Herzstillstand
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Hatzfeld. Susanne Schmidt* wäre nicht mehr am Leben,
hätten nicht ihre drei Kumpels so schnell und so richtig gehandelt. Deshalb sind sie die Vorbilder des Monats.
Es sind wenige Minuten, die über Leben und Tod entscheiden: Susanne Schmidt ist mit ihren Freunden aus dem Reddighäuser Jugendclub auf der Autobahn unterwegs nach Belgien, als ihr plötzlich schlecht wird. „Wir dachten erst, sie hat sich verschluckt", sagt Christian Spieß. Doch dann erkennen er, Alexander Sohn und Robert Czyply schnell den Ernst der Lage. Sie suchen nach einer Möglichkeit, rechts ranzufahren, und bleiben schließlich in einer Nothaltebucht stehen ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt wird auf dem Autobahnabschnitt bei Unna gebaut.
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Ihr Handeln war vorbildlich und hat ein Leben gerettet (v. l.): Christian Spieß, Alexander Sohn und Robert Czyply. Foto: Fuhr
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Könner des Monats: Christof Linde
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Korbacher Feuerwehrlehrer
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Korbach. Nachrichtentechnik und Elektronische Datenverarbeitung sind seine Fachgebiete. Was bei dem Gedanken an einen Feuerwehrmann erst einmal seltsam klingen mag, ist bei näherer Betrachtung durchaus sinnvoll. Heutige Feuerwehren müssen mehr können, als nur Wasser auf ein Feuer zu sprühen. Christof Linde aus Korbach ist der Mann, der Feuerwehrschülern aus ganz Hessen das wichtige Fachwissen über Computer und Funkwesen beibringt.
Linde lehrt in Kassel an der Hessischen Landesfeuerwehrschule. Doch dem gebürtigen Korbacher reicht es nicht, sein Wissen nur an der Schule weiterzugeben. Deshalb ist er auch Autor von Feuerwehr-Fachbüchern, die sich mit den Themen digitaler BOS-Funk, ...
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| Der Korbacher Feuerwehrmann Christof Linde schreibt Fachbücher und lehrt an der Feuerwehrschule Kassel. Foto: Pfannstiel |
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Gestalter des Monats: Udo Pohlmann
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Aktive Hemmighäuser Dorfgemeinschaft
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Willingen-Hemmighausen. 750 Jahre Hemmighausen: Einer der kleinsten waldeckischen Orte rückte Pfingsten in den Blickpunkt. Die nicht einmal 100 Einwohner des Diemeldorfs stellten ein riesiges Fest auf die Beine, das mehrere Tausend Besucher anlockte.
Absoluter Höhepunkt war der „stehende Festzug". An rund 50 Ständen lebte die Geschichte auf, aber auch die Gegenwart kam nicht zu kurz. Die Hemmighäuser wurden dabei von zahlreichen Gruppen aus dem Upland, weiteren waldeckischen Orten, dem Vöhler Raum und aus Westfalen unterstützt. Die Gäste sahen und hörten Interessantes und Unterhaltsames über Landwirtschaft und Handwerk in alter Zeit, über das Vereinsleben, über Sitten und Bräuche.
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Gab bei der 750-Jahr-Feier den Ton an: Ortsvorsteher Udo Pohlmann, den wir stellvertretend für die Dorfgemeinschaft als Gestalter des Monats nominieren. Foto: Ulrike Schiefner
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Einsteiger des Monats: Julia Waid
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Königin gecastet
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Battenberg-Laisa. Bad Wildungen. Das gab es in der Kurstadt noch nie. Die 19-jährige Julia Waid ist die erste Wildunger Blumenkönigin, die per Casting für diese ehrenvolle, ehrenamtliche Aufgabe ausgewählt wurde. Seit Anfang Mai vertritt sie nun für zwei Jahre die Farben der Badestadt bei vielerlei Anlässen. „Ich möchte Bad Wildungen lebendig repräsentieren, und ich werde mit meiner eigenen Lebensfreude die Menschen begeistern." Vielleicht war es dieser Satz, mit dem sie die Jury überzeugte, vielleicht auch ihre Fingerfertigkeit beim Blumenbinden und -stecken, das verrieten die Juroren nicht. Die Tränen der Freude bei der neuen Regentin nach der Wahl rührten das Publikum auf jeden Fall sehr.
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Julia Waid ist die erste gecastete Wildunger Blumenkönigin. Foto: Degenhardt
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Stimmungsmacher des Monats: Das Team von Radio Frankenberg
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Gute Laune auf Frequenz 93,7
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Frankenberg. Sie haben informiert, unterhalten und auch für gute Stimmung gesorgt: mit lustigen Umfragen, zum Schmunzeln anregenden Reportagen und mit viel guter Musik. Zwölf Tage lang war das Team von Radio Frankenberg auf Sendung und hat 24 Stunden rund um die Uhr auf Frequenz 93,7 ein Programm für das Frankenberger Land produziert. Stand in der ersten Sendewoche der Frankenberger Pfingstmarkt im Mittelpunkt, richtete das Team um den Frankenberger Tim Heinrichs-Noll den Fokus in der zweiten Woche auf den Frankenberger Beach-Cup. „Es hat viel Spaß gemacht, aber auch viel Kraft gekostet", lautete das Fazit der Radio Frankenberg-Crew,
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Bester Stimmung: das Team von Radio Frankenberg. Foto: Pauly
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