Vorbild des Monats: Heinrich Pfeil

34 Jahre für Fußball im Einsatz
Vorbild
Affoldern. Die Überraschung bei ihm selbst war groß, dennoch bestand kein Zweifel, dass genau der Richtige ausgezeichnet wurde: Heinrich Pfeil aus Affoldern ist Anfang November mit der Sportplakette des Landes Hessen geehrt worden. „Das ist der wohl hochwertigste Preis, den ich bisher entgegennehmen durfte", freute sich Pfeil. Und ein seltener noch dazu: Neben dem Fußballfunktionär waren es nur fünf weitere Ehrenamtliche, ­eine Mannschaft und neun aktive Sportler, die vom hessischen Innenministerium im Biebricher Schloss ausgezeichnet wurden.

Auf Waldecks Sportplätzen und weit darüber hinaus ist Heinrich Pfeil kein Unbekannter: In mittlerweile 34 Jahren hat sich der 63-Jährige aus Affoldern bei den Fußballern der Region einen Namen gemacht.
Ehre, wem Ehre gebührt: Heinrich Pfeil (Mitte) mit Landessportbund-Präsident Rolf Müller (links) und Werner Koch, Staatssekretär im hessischen Innenministerium. Foto: Heibler


Könner des Monats: Florian Hartmann

Einziger Sterne-Koch im Kreis
Könner
Frankenberg. Dass er es kann, davon war Florian Hartmann schon zuvor überzeugt. Schließlich hatte der Schwabe namhafte Lehrmeister, ehe er die Stelle des Küchenchefs im Hotel „Die Sonne Frankenberg" vor knapp einem Jahr übernahm. Dass die Gourmets des Michelin-Guides aber schon im Jahr 2010 derart von seinem Können angetan waren, das überraschte den 31-Jährigen dann doch positiv

. „Ein Lebenstraum geht für mich in Erfüllung", sagte der Küchenchef über die Verleihung des Michelin-Sterns. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr und nur im Zusammenhang für Küchenchef und Restaurant. Sollte sich Hartmann dazu entschließen, das Hotel am Frankenberger Rathaus zu verlassen, würde der Stern seine Gültigkeit verlieren.
Ausgezeichneter Koch: Florian Hartmann, Küchenchef des Restaurants „Philipp Soldan". Foto: Archiv

Gestalter des Monats: Heike Bartl-Fackiner und Tanja Jäger

Eichhof im Finale des Gründerpreises
Gestalter
Rosenthal. Heike Bartl-Fackiner und Tanja Jäger haben zwar beim Finale Anfang November in Frankfurt nicht den hessischen Gründerpreis in der Kategorie „geschaffene Arbeitsplätze" gewonnen, sie fühlen sich aber dennoch als Siegerinnen: In dem landesweiten Wettbewerb mit insgesamt 657 Teilnehmern so weit zu kommen, bedeutet für sie eine Anerkennung ihrer Arbeit.

Im vorigen Jahr haben die beiden Frauen auf Gut Eichhof ein Tagespflegezentrum für Senioren aufgebaut, viele Stolpersteine galt es aus dem Weg zu räumen. Doch inzwischen läuft der Betrieb, die Senioren aus weiten Teilen des Frankenberger und dem Norden des Marburger Landes fühlen sich wohl im Gutshaus und nehmen die täglichen Angebote gern wahr.
Heike Bartl-Fackiner (links) und Tanja Jäger mit dem hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch bei der Preisverleihung. Foto: pr

Einsteiger des Monats: Alexander Wilke

Der junge Küster

Einsteiger
Frankenau-Ellershausen. Er ist mit 15 Jahren einer der jüngsten Küster im Frankenberger Land: Alexander Wilke übernahm den Posten des „Gotteshausmeisters" in Ellershausen von Tanja Koch-Trusheim. Der Kirche in seinem Heimatort fühlt er sich verbunden. Er wurde dort getauft und im Frühjahr konfirmiert. Pfarrer Heinrich Giugno überreichte ihm am Reformationstag offiziell den Schlüssel zur Kirche.

Als Küster ist Alexander unter anderem dafür zuständig, zum Gottesdienst zu läuten, die Kirche zu heizen, die Liederzahlen aufzuhängen und die Antependien zu wechseln. Was er zu tun hat, zeigte ihm sein Vorvorgänger Christian Kowalewski, der diese Aufgaben mehr als 25 Jahre lang erledigt hatte. (mba)
Alexander Wilke ist neuer Küster in Ellershausen. Foto: mba

Stimmungsmacher des Monats: Günther Hofeditz

Trommeln für die Kiliansorgel
Stimmung
Korbach. Rund 100 000 Euro an Spenden fehlen noch, um die neue Kiliansorgel komplett zu finanzieren. Und so trommeln die Mitglieder des „Fördervereins für den Neubau der Kilians­orgel" mit viel Schwung und pfiffigen Ideen weiter, um das Geld zusammenzubekommen: Der Förderverein mit Vereinschef Günther Hofeditz an der Spitze hat zur Adventszeit sein neuestes Register gezogen und dazu aufgerufen, eine Patenschaft für Orgelpfeifen zu übernehmen.

Spender können einen Teil der Klangkörper „erwerben" für einen Beitrag von 100 bis 1000 Euro. Dafür gibt’s dann eine Spendenbescheinigung, eine Urkunde und eine Eintrittskarte für das Eröffnungskonzert mit der neuen Orgel am 16. April 2011. (md)
Macht gute Stimmung für die Finanzierung der Orgel: Günther Hofeditz vom Förderverein. Foto:Archiv

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